Eifersucht
Wisst ihr, ich blogge ja nun schon in diesem Blog 1 Jahr. Davor hatte ich schon ein paar andere Blogs und angefangen hat es mit einem Blog, dessen Blogsoftware gar nicht mehr existiert, denk ich zumindest. Das war irgendso eine “billig Software”.
Als ich jetzt vor einiger Zeit zu WordPress gewechselt bin, fing das ganze Problem eigentlich so richtig an. Von was ich spreche? Ich spreche von der Eifersucht.
Unser über alle Zeit geliebtes Wikipedia definiert Eifersucht so:
Eifersucht (von indoeuropäisch ai = Feuer; althochdeutsch eiver = das Herbe, Bittere; Erbitterung und althochdeutsch suht = Krankheit, Seuche; das zusammengesetzte Substantiv Eifersucht existiert erst seit dem 16. Jahrhundert, das davon abgeleitete Adjektiv eifersüchtig erst seit dem 17. Jahrhundert), beschreibt eine schmerzhafte Emotion, die man bei einer nicht oder nur in ungenügendem Maße erhaltenen Anerkennung (Aufmerksamkeit, Liebe, Respekt oder Zuneigung) seitens einer hoch geschätzten – vor allem geliebten – Bezugsperson gegenüber einer damit tatsächlich oder vermeintlich stärker begünstigten verspürt, von der man (umgangssprachlich) ausgestochen wird.
Eifersucht verkörpert einen ausschließlichen Besitzanspruch auf eine andere Person, zu der eine emotionale Bindung vorhanden ist. Eifersucht selbst entsteht, wenn dieser Besitzanspruch vermeintlich oder real durch den Partner in Frage gestellt wird und somit eine starke Verlustangst auslöst. Dies kann sehr drastische, auch gewalttätige eifersüchtige Handlungen bewirken.
So kann ein Kind eifersüchtig werden, wenn seine Eltern den Geschwistern mehr Zuwendung geben. Bei erwachsenen Personen kann Eifersucht etwa auftreten, wenn der Partner mit einem anderen Menschen flirtet oder Vertraulichkeiten austauscht und der Beobachter dies als Gefährdung der eigenen Beziehung wahrnimmt. Während die Eifersucht des Kindes in der Regel verschwindet, wenn es von seinen Eltern ebenfalls die gleiche Zuwendung erfährt, verlangt ein eifersüchtiger Partner meist darüber hinaus nach einer uneingeschränkten, ausschließlich ihm geltenden Aufmerksamkeit.
(Quelle: wikipedia Stand: 31.05.2010)

Licht der Hoffnung
Was hat jetzt bloggen mit Eifersucht zu tun? Na wer sich die Frage stellt gehört echt nochmal in die Schule oder dann eben nochmal in die Grundschule. Man brauch doch nur im Internet zu surfen und schon findet man einen Blog, der wieder mehr Feedreader als der eigene hat. Ein Blog mit mehr Kommentare als der eigene Blog. Ein Blog mit mehr “Leben” als der eigene Blog.
Als ich den kleinen Blog mit der unbekannten Blogsoftware vor ein paar Jahren hatte, war mir das alles egal. Ich kannte eigentlich nur meinen Blog. Ich kannte keine Statistikprogramme, Blogspähre oder sonstiges, ich hab einfach gebloggt und das obwohl ich keine Kommentare bekommen habe.
Jetzt inzwischen ist das ja ganz anders. Ich vergleich mit immer wieder mit anderen, obwohl ich das gar nicht will. Ich schaue immer ganz extrem, wo kann ich noch was machen, wo kann ich noch etwas verbessern um meinen Blog zu steigern.
Immer und immer und immer wieder finde ich mich in dieser Situation wieder. Mich wurmt das. Ich hab eignetlich die Einstellung, mir ist alles scheiß egal, macht was ihr wollt, eigentlich ist das so… aber eben nur eigentlich.
Ich will gerne wieder zurück, wo ich für mich blogge und wenn eben mal ein Kommentar kommt, finde ich es klasse und ich freu mich dann sehr darüber. Ich will nicht für irgendeine Statistik bloggen Nur, dass ich einen Artikel veröffentlich habe um was geschrieben zu haben. Wenn es nichts gibt, dann gibts halt nichts
Und auch… hat mein Blog irgendeine Art verloren, die er früher mal hatte glaube ich. Es gibt viele bekloppte Artikel, die irgendwie nicht reinpassen. Ich suche immer wieder meine Artikel durch einfach mal so und dann merkt man schon, welche Artikel nicht passen und welche passen.
Naja… aufregen hilft nichts, man muss was dagegen tun. Also ich werde was tun. Mal schauen was ich tun werde.
Ach übrigens, was mich auch stört und wo ich mich aber jetzt schon etwas von abgewendet habe: Ich schreib dir ein Kommentar, du musst mir auch eins schreiben. Oder: Ich kommentiere ständig auf deinem Blog und dafür du auf meinem. Das nervt mich. Wenn mich was interessiert, dann kommentiere ich, ich kommentiere doch nicht einfach so, wenn was total doof ist aber ich noch kein Kommentar heute abgegeben habe. Punkt.
Hallo und herzlich Willkommen auf meinem Blog exscribo.de!
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