4
Januar

Gastbeitrag: Ehrenamt


Als exscribo bei Twitter und auch in seinem Blog fragte, ob Interesse bestehen würde an einem Gastartikel, habe ich mich prompt bei ihm gemeldet. Aufmerksam geworden bin ich durch seine große Anzahl an Spielen für die Jugendarbeit und seinem Drang zur ehrenamtlichen Tätigkeit. Und genau hier ist die Verbindung gefunden. Auch ich bin im Ehrenamt tätig und konnte dadurch entsprechende Gemeinsamkeiten feststellen. In diesem Artikel geht es darum, die Frage zu klären wieso sich ein Ehrenamt lohnt.

Ich selbst bin nun seit 8 Jahren im Ehrenamt tätig und habe dabei einige Erfahrungen sammeln können, vor allem im Umgang mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 9-15 Jahren. Leider fällt mir auch auf, dass sich immer weniger um ein Ehrenamt bemühen oder ohne eine Bezahlung nicht bereit sind tätig zu werden. Eine Aufwandsentschädigung ist sicherlich legitim, aber nicht immer durchführbar. Aber gerade die aktuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ist eher erschreckend und gerade deshalb ist das Ehrenamt immer mehr gefordert und unabdingbar. Ich möchte an dieser Stelle mal ein Beispiel nennen: Während einer 6-stündigen Busfahrt auf eine Jugendfreizeit, sah ich die Kinder nur mit ihren Handys spielen, vor der PSP sitzen oder einfach nur Musik hören. Doch schnell wurde ihnen langweilig und wussten nichts mit ihrer Zeit anzufangen. Früher haben wir Kartenspiele gemacht oder Lieder gesungen. Klingt wie bei den Pfadfindern, aber auch bei Stadtkindern konnte man dies sehen. Heute anscheinend immer seltener geworden.

Diesen Trend kann man vielleicht nicht mehr ändern, man kann diesen aber sicherlich verlangsamen und dazu wird eure Hilfe benötigt. Es gibt aber noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Gerade in der Bewerbung wird es gerne gesehen, wenn man sich neben Schule und seinem Sport damit beschäftigt hat. Es zeigt, dass ihr Verantwortung übernehmen könnt und ein gutes Sozialverhalten habt. Auch die Erfahrung die ihr durch die Arbeit mitnehmt, kann euch keiner ersetzen. Ihr seid in der Lage Menschen wesentlich schneller und problemloser einschätzen zu können.

Ehrenamtliche Tätigkeiten findet ihr könnt ihr fast überall ausüben. In eurer Kirchengemeinde, bei der Stadt oder sogar beim Kreis. Oftmals erhaltet ihr dafür sogar Aufwandsentschädigungen. Mut zum Ehrenamt.

Für Fragen stehen euch exscribo und ich gerne zur Verfügung.

Link zu meinem Blog: http://www.xyonline.de

folder_icon Kategorie: Ich: Bekomme besuch

Tags: , ,

artikel_icon Ähnliche Artikel: | Happy Birthday exscribo.de – 1 Jahr! | Meine Kommentar E-Mail-Adresse (Bei euch im Blog) | Der eigene Fotostil… | Exscribo.de – Theme | Gitarrenmusik von Erik Mongrain |

nav_icon Artikelnavigation: | « | » |

rss_icon RSS-Feed: Wenn dir das was du gelesen hast gefallen hat, dann trag dich doch bei meinem RSS Feed ein, dann bist du immer auf dem neusten Stand! Danke, dass du vorbeigeschaut hast!

twitter_icon Twitter: Exscribo bei Twitter

1 Kommentar

Jana's Gravatar

schöner artikel!
auch ich bin ehrenamtlich in unserer kirchengemeinde tätig. leider habe ich hier aber auch schlechte erfahrungen machen müssen. zum beispiel erwachsene ehrenamtliche (hausfrauen), die wohl zu viel zeit haben und nicht verstehen können, wenn schule und arbeit doch vorgeht und man keine zeit hat, schon 1 std vor beginn da zu sein, sondern nur eine halbe std zuvor vor ort ist.

außerdem finde ich es einfach schade, wie wenig ein ehrenamt in der gesellschaft wert ist. sportler werden jährlich für ihre leistungen geehrt, wobei ich finde, dass ehrenämter einen höheren stellenwert haben sollten. mir geht es gar nicht finanziele aufwandsentschädigung, aber als ich einmal (2006) eine urkunde für ehrenamtliches engagement bekommen habe, habe ich mich riesig darüber gefreut. an dem abend war zuvor aber sportlerehrung gewesen, da war der saal propevoll, als wir dann unsere ehrenamtsurkunden bekamen, saß nur noch etwa die hälfte der leute im saal.

und leider gibt es die tendenz, dass ehrenämter auch bei bewerbungen nicht mehr sooo gerne gesehen sind (genau wie auch sport), weil man dann nicht mehr so flexibel ist, weil man außerhalb der arbeit feste termine hat (sport ist nochmal schlechter auf ner bewerbung – da kann man sich ja verletzen und ganz ausfallen).

naja. jedenfalls finde ich, dass du recht hast, nämlich dass ehrenamtliches engagement wichtig ist. man nimmt selber für sich mega viel mit (verantwortung und so) und tut auch was gutes, ich merke selbst, wie die konfirmanden sich freuen, dass nicht nur pastor und diakon da sind, sondern auch jugendliche, die sind ihnen nämlich einfach näher.

2 Trackbacks/Pingbacks

Schreib mir